Besonders in der Blocklayout- oder Groblayoutplanung arbeiten interdisziplinäre Teams zusammen und bringen ihr unterschiedliches Wissen in die Entwicklung eines optimalen Layouts ein. Damit dies gelingt, sollte der Layoutplanungsprozess möglichst partizipativ und kollaborativ gestaltet sein. Ist der Planungsprozess intuitiv gestaltet, können sich alle Beteiligten auf die eigentliche Planungsaufgabe konzentrieren.
Dafür wurden zahlreiche Methoden entwickelt – vom Papier-Schiebelayout über Planungstische bis hin zu virtuellen Planungsräumen. Eine einfache und gleichzeitig intuitive sowie partizipative Lösung ist die Nutzung von Excel als Planungsplattform.
Notwendig ist dafür nur ein touchfähiges Whiteboard oder Touch-Bildschirm, um gemeinsam direkt verschiedene Blocklayoutvarianten zu generieren, zu besprechen und zu bewerten.
Vor diesem Schritt müssen als Grundlage die anzuordnenden Layout-Objekte, deren Abmessungen, Wertstrom- bzw. Materialflussbeziehungen und weitere qualitative Beziehungen aus Activity Relationship Charts ermittelt worden sein.
Wurden diese Daten mit dem Add-In AR Charts+Diagrams erfasst, können Team partizipativ Blocklayoutvarianten entwickeln und optimieren. Durch den von Dialog-geführten Prozess wird ein Blocklayout, Komponente für Komponente, schrittweise aufgebaut. Layoutobjekte lassen sich am Touch-Bildschirm mit den Excel-Funktionen einfach verschieben, um Positionierungsideen auszuprobieren.
Wie die einzelnen Schritte von einem leeren Layoutblatt zu einem ersten Blocklayout erfolgen können, sehen Sie in diesem Beispiel:
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Jedes neue Layout-Objekt wird mit den Beziehungen zu den bereits vorhandenen Objekten verbunden. Das ist anfangs nur eine, steigt aber mit jedem eingefügten Layout-Objekt. Dadurch wird es intuitiv sehr einfach, Positionen aufgrund der Beziehungsverbindungen auszuprobieren. Dank den Excel-Funktionen aktualisieren sich die Beziehungslinien direkt mit.
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Damit sind alle Layout-Objektformen mit Materialfluss eingefügt. Das Dialogfenster wird geschlossen. Das bedeutet nicht, dass das Blocklayout jetzt fertig ist. Das Layout kann jederzeit weiter optimiert werden und mit Layout Scores und Flächenkennzahlen bewerten.

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Im Beispiel wurde der Prozess mit Materialflussbeziehungen durchgeführt. Liegen zusätzlich Activity Relationships vor, empfiehlt es sich, den Prozess auf dieser Basis zu wiederholen. Insbesondere dann, wenn noch Layoutobjekte ergänzt werden müssen, die keine Materialflussbeziehung haben. In diesem Fall fehlen der Shopfloorplatz (SF) und der LKW-Be- und Entladeplatz (LKW).
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Der LKW Be- und Entladeplatz wird platziert. Aus Platzgründen wird er in diesem Beispiel um 90° gedreht. Auch das lässt sich am Touch-Bildschirm sehr einfach umsetzen.

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Sind Höheninformationen vorhanden, kann AR Charts+Diagrams zusätzlich einfache 3D-Modelle als OBJ-Datei erzeugen. Die Funktion Layout-Objektformen | Layout-Objektformen als 3D Modelle exportieren erstellt eine OBJ-Datei, die unter der Excel Funktion Einfügen | 3D-Modelle in jedes Tabellenblatt eingefügt werden kann.
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Die Excel internen Funktionen zum 3D-Modell, besonders zum Drehen sind etwas eingeschränkt. Für die Betrachtung eignen sich spezialisierte 3D-Viewer besser, z. B. Online 3D Viewer. https://3dviewer.net/

Wie sich das gezeigte Blockplanungsbeispiel auf einem Touch-Bildschirm bedienen lässt, können Sie selbst ausprobieren. Den Download der Excel Arbeitsmappe finden Sie unter Links zum Download.
Links
Excel Add-In AR Charts+Diagrams
Excel Arbeitsmappe mit dem Beispielprojekt






















